

Online-Angebot
„Der unsichtbare Eingriff: Was die Kastration im Nervensystem deines Pferdes hinterlässt"
PreisKostenlos
Inklusive digitalem Download
Veranstaltet von Tatjana Schmitt
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Kurzbeschreibung
Die Kastration ist ein massiver körperlicher Eingriff – meist in einem Alter, in dem das Nervensystem deines jungen Pferdes noch gar nicht bereit ist, ein Ereignis dieser Intensität zu verarbeiten.
Was bleibt, ist nicht nur eine körperliche Veränderung. Es ist eine Erfahrung von Ohnmacht, Schmerz und Kontrollverlust – gespeichert im Gewebe, im Nervensystem, oft ein Leben lang.
Diese 16-seitige Broschüre zeigt dir:
✔️ wie eine Kastration tatsächlich abläuft – Schritt für Schritt
✔️ was dabei im Körper deines Pferdes wirklich passiert
✔️ warum diese Erfahrung weit über den Eingriff selbst hinauswirkt
✔️ welche Spuren sie im Nervensystem, im Becken und in der Bewegung hinterlassen kann
Im beigefügten Video berichtet eine Kundin aus meinem 1:1 Coaching, wie sie das Kastrationstrauma ihres Wallachs verstanden hat – und was sich dadurch für beide verändert hat.
Ein fundiertes Verständnis dafür, warum dein Wallach vielleicht bis heute Symptome zeigt, die niemand mit diesem einen Ereignis in Verbindung gebracht hat.
Disziplinen
Gesundheit & WohlempfindenPersönlichkeitsentwicklungAchtsamkeit
Inhalte
Die Anatomie des Hodens beim Pferd und die Auswirkungen einer Kastration
Erinnerung im Nervensystem und Zellgedächtnis
Lymphsystem und Nervenversorgung
Faszien – das verbindende Netzwerk im Körper
Warum eine Kastration den ganzen Körper betrifft
Auswirkungen auf Stoffwechsel und Organfunktion
Auswirkungen auf Atmung, Zwerchfell und Atemwegsgesundheit
Die verschiedenen Kastrationsmethoden
Voraussetzungen
Wenn du wirklich wissen willst, was bei der Kastration im Körper deines Pferdes passiert, ist dies die richtige Broschüre für dich.
Ablauf
Online
Tatjana Schmitt
21423 Winsen Luhe
**Meine Geschichte**
Mit zwölf Jahren habe ich mein erstes Pferd bekommen. Ich wusste damals nicht, was ich heute weiß: Er kam von der Rennbahn, und er war zutiefst traumatisiert. Wahnsinnige Angst, wenn etwas zwischen seine Beine kam. Bei Wind. Vor Männern.
Ich kannte das Wort Trauma damals nicht. Ich kannte nur ihn. Und ich habe ihn geliebt, mit einem Vertrauen, das ich mir selbst gar nicht erklären konnte. Ich habe ihn einfach so genommen, wie er war – und er hat mich so genommen, wie ich war. Wir haben uns gesehen. Zwanzig Jahre lang war er danach mein engster Freund. Bis zum Schluss.
Und dann kamen weitere Pferde. Auch sie, jedes Mal, mit ihrer eigenen Geschichte von Angst und Überforderung. Ein Wallach aus Spanien, der auf dem Reitplatz komplett überfordert war, im Gelände aber fein und entspannt. Ich war damals Studentin, wusste noch immer nichts von Trauma – und trotzdem ist es mir gelungen, mit ihm ins Vertrauen zu kommen.
Es sind mir immer mehr dieser Pferde begegnet. Pferde, die aus dem Raster gefallen sind. Die nicht "funktioniert" haben, wie man es von ihnen erwartet hat. Und je mehr ich mit ihnen gearbeitet habe, desto klarer wurde mir: Ihr Verhalten war nie das Problem. Es war eine Sprache. Eine Erzählung von etwas, das niemand gehört hatte.
Das hat mich nicht mehr losgelassen. Ich wollte verstehen, wirklich verstehen, was in diesen Pferden vorgeht – nicht nur an der Oberfläche, sondern in der Tiefe. Also habe ich zunächst eine klassische osteopathische Ausbildung gemacht. Anatomie, Struktur, das Handwerk – ich wollte eine solide Basis haben, auf die ich mich verlassen kann.
Aber je tiefer ich in die Arbeit mit diesen besonderen Pferden eingetaucht bin, desto deutlicher habe ich gespürt: Das reicht nicht. Es gibt eine Ebene, die mit reinem Fachwissen allein nicht zu greifen ist. Also habe ich weitergemacht und mich in einer Zusatzausbildung zur visionären Osteopathin weitergebildet – um genau dorthin zu kommen, wo Körper, Nervensystem und das, was ein Pferd erlebt hat, wirklich zusammenfinden.
Heute ist all das mein Weg: fundiertes anatomisches Wissen, verbunden mit einem tiefen Gespür für Nervensystem, Faszien und die Schockenergie, die sich im Körper festsetzen kann. Ich arbeite nicht nur mit Pferden – ich arbeite mit Pferd-Mensch-Paaren. Gerade mit denen, die woanders schon "durchgefallen" sind, weil sie nicht ins klassische Schema passen.
Was mich bis heute trägt, ist keine Technik. Es ist das, was ich mit zwölf Jahren zum ersten Mal gespürt habe: echtes Vertrauen. Die Bereitschaft, genau hinzusehen, auch wenn es unbequem ist. Und die tiefe Überzeugung, dass jedes Pferd es verdient, so gesehen zu werden, wie es wirklich ist.
Genau das gebe ich heute weiter – an dich und dein Pferd.
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